Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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und ſuchte ſich zwar im Falle noch in der Wand einzu⸗ krallen, aber vergeblich. In einer Secunde lag er halb zerſchmettert auf dem Pflaſter des Hofs, ohne auch nur einen Schrei ausſtoßen zu können.

Aber der Fall war von einer eben vorbeiziehenden Patrouille gehört worden. Sie drang in den Hof ein und ſah den Armen in ſeinem Blute liegen. Er ward von Einigen auf Gewehre gelegt, während Andre im Hauſe Nachſuchungen anſtellten. Aber das Neſt war ſchon leer.

Der arme Borel lebte nur noch ſo lange, um die Details zu erzählen, welche ich vom Herrn de la Borde vernahm.

Ein ſolches Ende alſo, ſagte Charlotte im In⸗ nerſten erſchüttert,hat es mit dem Armen genommen! Er hat ſchwer gebüßt für die Fehler ſeiner erſten Dienſt⸗ zeit!

Dieſe Geſchichte nun, fuhr Théroigne fort,iſt bereits durch die ganze Hauptſtadt gelaufen und hat ſelbſt die Privilegirten gegen den Hof aufgebracht. Beſonders deshalb haben ſie ſich entſchloſſen ihre Vorrechte aufzu⸗ geben, damit der Hof um ſo weniger einen Vorwand habe die ſeinigen feſtzuhalten... Ein wenig mag auch wohl die Furcht mit beigetragen haben; denn die Kunde

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