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„Aha, ich verſtehe; gewiß eine Dame!“ fuhr Cottin heraus.
„Könnte es nicht auch Geld und Gut ſein?“ meinte Bernard den Famulus fixirend, welchem ein flüchtiges Roth über die blaſſen Wangen lief;„wie kommen Sie auf Ihre ſonderbare Bemerkung?“
„Ich meinte ſo ſchließen zu dürfen,“ ſagte Cottin gefaßter,„weil Sie Ihre Auskunft geheimnißvoll und wenigſtens ungewöhnlich ausdrückten...“
„Hier ſind die Blutegel!“ rief die alte Barbara, und das Geſicht des Famulus nahm ſeinen frühern un⸗ befangenen Ausdruck wieder an, offenbar weil durch die Dazwiſchenkunft eine Unterhaltung abgebrochen wurde, die ihm nicht behagte und die, beiläufig geſagt, zunächſt nicht gleich Folgen hatte, obgleich dieſelben ſpäter nicht ausblieben.
„Nun, mein Herr,“ ſagte der Famulus,„die Ge⸗ ſchwulſt an Ihrem Halſe ſoll ſich bald gelegt haben.“
Wir brauchen von der chirurgiſchen Behandlung unſres
Bernard nicht mehr zu ſagen, als daß er nach einem zweiſtündigen Aufenthalte beim Herrn Cottin ziemlich erleichtert mit Aubry der Barriére d'Enfer zuſchritt und mit ſeinem Freunde über den verdächtigen Famulus ſprach.


