Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

9 4

Ihnen Mittheilungen über Charlotte Vanner zu machen, die er mir nicht anvertrauen wollte; nur ſo viel habe ich errathen, daß es beſonders ihr Verhältniß zu Théroigne de Méricourt betrifft...

Wo werde ich ihn treffen?

Sobald er mit den Brigands zu Rande iſt, wird er Ihnen einen Beſuch in Ihrer Wohnung abſtatten. Auf Sie hofft er ganz beſonders, weil Ihnen Mirabeau und der Herzog von Orleans bekannt ſind; mich hat er in ſein Herz geſchloſſen, weil ich mit dem ſcharf umher⸗ ſpähenden Robespierre in Verbindung ſtehe...

Etwas Genaueres von allen dieſen Dingen wird mir wohl noch heute Abend auch Charlotte ſagen können, denn Sie werden mich hoffentlich unmittelbar vom Chir⸗ urgen weg nach ihrem Afyl an der Barriére d'Enfer geleiten... Ach, ſeit mehr als einem Monat bin ich noch gar nicht recht zur Beſinnung gekommen!...

Sprechen Sie nicht zu viel, es könnte Ihnen ſcha⸗ den... Wer hat denn übrigens jetzt in Frankreich zur Beſinnung kommen können? Der König oder die Köni⸗ gin, denen nichts als Deputationen mit Schreckensbot⸗ ſchaften zukommen? Die Ständeverſammlung, die jeden

Augenblick von den Pariſern abgehalten wird den Men⸗ ſchen ihre Rechte feſtzuſetzen? Das Volk, welches Acte