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brechlichen Aubry ſehr lieb war, denn nur dem Schutze ſeines ſtarken Freundes hatte er ſeine Rettung zu danken. Dieſer befand ſich trotz dem erlittenen Unfalle immer noch ganz leidlich, nur daß ihm die linke Sei
te des Halſes mehr ſchmerzte als auch der herzhafteſte O
fficier wünſchen kann; denn bei ſeinen Bemühungen ſich aus der Schlinge zu ziehen und ſich nicht fortſchleppen zu laſſen, hatte der Strick gewaltig eingeſchnitten.
„Haben wir noch weit zum Wundarzte?“ fragte Bernard.
„In wenigen Minuten werden wir bei ihm ſein,“ ant⸗ wortete Aubry, und an ſeinem Freunde hinaufſehend ſetzte er hinzu:„Wie ſteht's?“
„Der Kopf iſt mir wie auf die Schultern feſtgekeilt; ich kann ihn nicht zur Seite bewegen; auch das Sprechen wird mir ſauer.“
„Wenn das iſt, ſo will ich Sie im Sprechen mit über⸗ tragen, denn ich habe Ihnen ohnehin noch nicht alle richtet was mir Ihr Freund Borel
„Und das iſt?“
s be⸗
aufgetragen hat.“
„Zunächſt wünſcht er ſich einmal ausführlicher mit Ihnen zu beſprechen; er möchte nämlich mit Ihrer Hülfe ſein früheres Verhalten wieder gut machen und wo möglich ganz in Vergeſſenheit bringen. Dann hat er


