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Stadt Mehl aufgefangen zu haben. Er ward mit vieler Mühe und unter dem Wuthgeſchrei der Menge nach dem Stadthauſe gebracht.
„Was nehmen ſich die Waͤhler heraus?“ rief eine tüch⸗ tige Baßſtimme aus dem dichteſten Gedränge;„wir wollen ihnen ſagen, daß ihr Platz nicht auf dem Rathhauſe iſt!“
„Nach dem Stadthauſe, nach dem Stadthauſe!“ ſchrie gleich der ganze Haufe und wälzte ſich nach den verſchloſ⸗ ſenen Thüren. Schon war man darüber her ſie ein ſchlagen, als ein Wähler oben erſchien und ſagte: „Was wünſcht das Volk?“
zu⸗ zu
„Es wünſcht,“ rief die vorige Baßſtimme,„daß Be⸗ ſenval hierher vor das Stadthaus gebracht werde und daß auf dieſem ſelbſt unſre Communrepräſentanten die ein⸗ zige Stimme haben!“
„Was Beſenval betrifft,“ ſagte der Wähler mit ſtarker Stimme, und es entſtand auf dem Platze eine un⸗ erwartete Ruhe,„ſo war er nach den neueſten Nachrichten gefangen auf das Rathhaus von Brie⸗Comte⸗Robert und von da nach dem dortigen Schloſſe gebracht worden. Er iſt ſtark bewacht und wird ſeiner Strafe ebenſo wenig entgehen wie irgend ein andrer Verräther des Vaterlandes. Auch hat ſich der von den Waͤhlern erlaſſene Pardon
nicht auf die Verbrechen der beleidigten Nation bezogen;
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