Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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„Da, nehmen Sie mein Taſchenmeſſer; es iſt groß genug, um einem Banditen damit bis in's Herz zu langen. Ich nehme die Hippe, die mir ſchon ſo gute Dienſte ge⸗ leiſtet hat, denn ſeit unſerm Abenteuer im Verſailler Park hat ſie mich nicht mehr verlaſſen.“

Bei dieſen Worten ſchloß Aubrhy die gewaltige Thür auf, und nach wenigen Augenblicken ſtanden die beiden Freunde in der Freie. Ein lauer Abendwind ſchlug wohl⸗ thätig an ihre Wangen und führte ihnen das Geſchrei des Volkes zu. In der Nähe hörten ſie keinen Laut. Nachdem der Kleine die Thür wieder verſchloſſen hatte, faßte er ſeinen Schützling am Arme und fragte:

„Zu einem W Bundarzt?“

„Ja, Freund, wenn es möglich iſt.“

„So kommen Sie.“

Sie gingen und unterwegs machte ſich Aubry ein Vergnügen daraus die ſchönen Officierskleider ſeines Ge⸗ fährten zu reinigen. Bevor ſie aber noch zu dem Wund⸗ arzte kamen, deſſen Wohnung Aubry ohne Zweifel wußte, waren ſie mitten unter die Volkshaufen gerathen, welche wild durch einander ſchrien, ohne daß man un⸗ terſcheiden konnte, was ſie eigentlich bezweckten.

Unſre beiden Bekannten ſchloſſen ſich an einen Mann

N

an, der ein geſetztes Weſen verrie th und dem Handwer⸗

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