blieben ſte ſtehen und horchten aufmerkſam, welche Rich⸗
tung das Getöſe nähme. Es zog ſich die Straße von Orleans her nach der Stadt zu.
„Es ſcheint als könnten wir die Höhle ſicher verlaſſen,“ ſagte Aubry;„indeſſen kann man nicht wiſſen, ob Ihre Verfolger nicht vermuthen, welchen Weg wir eingeſchlagen haben. Wenn ich öffne, ziehen Sie den Degen...“
„Unglücklicherweiſe, Freund Aubry, habe ich ihn bei der Barriére d'Enfer nicht wieder aufheben können, weil die Flucht keinen Aufſchub litt.“
„Ah, und welch eine Verwüſtung haben die Moͤrder mit Ihren Kleidern vorgenommen? Es iſt ja faſt kein ganzer Biſſen mehr daran!... Auch der Hut iſt fort.“
„Das möchte alles gehen; aber der Hals brauchte mir nur halb ſo weh zu thun und es wäre auch wohl ge⸗ nug... Leuchten Sie doch einmal her!“
„Mein Gott,“ ſagte Aubry,„Ihr Hals ſieht ja braun und blau! Und wie iſt er aufgeſchwollen. Neh⸗ men Sie wenigſtens das Halstuch ab.“
„Das ſoll geſchehen... Ah! der Teufelskerl hat den Strick ſo derb zuſammengezogen, daß mir in der That das Reden ſchwer fällt... Doch ich bin froh,
daß ich noch einen Wundarzt brauchen kann.“
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