Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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hier der Kleine, welcher Aubry hieß,da ſind wir eben an das Ende der Stufen gekommen. Jetzt laſſen Sie uns die Thüre ſuchen. Bei dieſen Worten zog Aubry ein Feuerzeug aus der Taſche und bald brannte ein Diebslaternchen. Sehen Sie, mein Herr, belehrte Aubry,hier kann ich die Laterne ohne die geringſte Gefahr anzünden, denn es fällt nicht das Viertel von einem Lichtſtrahl nach der Oberfläche der Erde hinauf, in den Katakomben aber ſind heute Beinwände und Knochenaltäre ſo öde und leer wie die Erde vor der Schöpfung; ich weiß das von Ih⸗ rem kleinen Landsmann Marat, der bis gegen Abend darin gearbeitet hat... Da iſt die Thüͤr zwiſchen den beiden Pilaſtern... Sehen Sie die Inſchrift dar⸗ über? Has ultra metas requiescunt beatam spem expec- tankes.

Was heißt das? fragte Aubry die Thür öffnend.

Ueber dieſen Grenzen ruhen die Gebeine derer, welche auf die ſelige Hoffnung harren.

Nur auf eine Hoffnung harren ſie? fragte der Kleine, die Thür inwendig wieder verſchließend.

Es ſoll wohl heißen: Auf die ewige Seligkeit, die Auferſtehung von den Todten.