Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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Den jungen Mann, den unſre Leſer vielleicht für den zum Officier avancirten Bernard erkannt haben, ſchien es wenig zu kümmern, welche Ehre man ſeinem großen Landsmanne anthat; es war ihm genug, daß Frankreich ihn wieder hatte und nun wahrſcheinlich zur Ruhe kam.

„Ah!“ ſeufzte er auf einmal traurig ſtehen bleibend, ſich die Stirn trocknend und ſich mit traurigem Blicke rings umſchauend;„ſollte der armen Charlotte etwas zugeſtoßen ſein?— Und auch Borel bleibt weg!“

Nach dieſen Worten machte ſich Bernard eben be⸗ reit den Platz zu verlaſſen, als er in einiger Entfernung ein ſonderbares Geräuſch vernahm. Er horchte, denn ſehen konnte er nichts. Es war ihm als würde etwas ruckweiſe auf dem Boden hingewälzt. Auch ein ſchwaches Stöhnen glaubte er zu vernehmen. Mit wenigen Sprün⸗ gen war er an der Stelle, woher ihm die Töne zu kom⸗ men ſchienen, ſah und hörte aber nichts. Endlich bewegte ſich etwas gleich vor ſeinen Füßen. Er rief:

„Was geht hier vor?“

Und zugleich fühlte er ſich an beiden Armen gepackt und die Spitze eines Säbels auf der Bruſt.

„Noch ein Wort und Du biſt ein Kind des Todes!“ flüſterte man ihm zu.