Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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blieben. Da ruückten auch die Truppen vor nnd wurden ſogleich von einem Steinhagel empfangen. Dennoch drangen ſie mit dem Bajonett auf die Nichtswürdigen ein, verwundeten mehrere und nahmen eine große Menge derſelben gefangen. So ſtellte das Militär die Ruhe wie⸗ der her, ohne einen Schuß zu thun.

Am folgenden Morgen ſtieß die eiligſt bewaffnete Bürgerſchaft zum Militär und nahm noch gegen 400 Brigands gefangen. Vor ihren Gefängniſſen wurden Ka⸗ nonen aufgepflanzt. Die Unterſuchung ergab, daß die meiſten dieſer Elenden jenſeit des Rheins herübergekom⸗ men waren um bei der eingebrochenen Verwirrung einen guten Fang zu thun. Man nahm ihnen die geraubten Gegenſtände ab und ſchickte ſie unter Androhung der Todesſtrafe in ihre Heimath zurück.

Nach Entfernung dieſer hungrigen Banden ſchien die Ruhe in Straßburg wiederhergeſtellt zu ſein. Die Gar⸗ niſon hatte ſich ſehr ausgezeichnet und ſollte nun von der Municipalität für ihren Eifer und ihre Ausdauer belohnt werden. Jeder Soldat erhielt eine Gratification von 20 Sous. Dieſe wanderten gleich in's Wirthshaus. Hier erhitzten ſich die Köpfe, bis ſich endlich eine Menge trunkener Soldaten von verſchiedenen Corps auf den