Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

63

Er hat das Volk verhöhnt!

Alle Getreidewucherer müſſen baumeln!

Thomaſſin hat uns verlacht; aber wer zuletzt lacht, lacht am beſten! u. ſ. w.

Endlich vertrieb man die Vermittler ganz vom Platze. Dieſe wenden ſich nun an die guten friedlichen Bürger der Stadt, ſie um ihren Beiſtand zur Aufrechthaltung der Geſetze bittend. Ihre Stimme macht Eindruck. Ein Bürger ruft mit großem Enthuſiasmus:

Dulden wir nicht, daß man unſre Stadt mit einem ſo ſcheußlichen Verbrechen beſudelt!

Alle andern rechtſchaffenen Bürger ſtimmen ein, wollen die Thore verſchließen und ſich in Maſſe auf die Mörder ſtürzen. Aber einige angeſehene Bürger machen die Be⸗ merkung, daß die Mörder von St. Germain herkommen und am Ende grauſame Repreſſalien veranlaſſen könnten. Dadurch kommt Unbeſtimmtheit in die Bewegung der Bürgerſchaft und die Barrièren bleiben offen.

Die allgemeine Verwirrung, welche durch die Anſtalten der Bürger unter die Mörder gekommen war, benutzte Thomaſſin, um zu entfliehen; er entkam in ſein Ge⸗ fängniß, vor deſſen Thüre ſich die Repräſentanten ſogleich als Schutzwache aufſtellen. Die Mörder dringen wieder an und verlangen mit großem Geſchrei die Beſtrafung