Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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gehen; nur ſolle man ſich nicht mit einem Verbrechen beflecken, welches noch größer ſei als das welches man rächen wolle. Die Wuth des Volks legt ſich auf dieſe Worte und der Angeklagte wird in den Audienzſaal ge⸗ führt. Bald aber wurde das Nachegeſchrei des Haufens wüthender als je. Die Volksrepräſentanten gehen hinun⸗ ter, miſchen ſich unter das Volk und beſchwören es ſich zu beruhigen. Endlich erlangen ſie das Verſprechen der Brigands, die Sache auf zwei Tage mit anzuſehen, und begeben ſich auf die Rückreiſe nach Verſailles. Aber ſie ſind noch nicht weit gekommen, als ihnen ein Bote nach⸗ keucht, welcher meldet, daß Thomaſſin's Gefängniß erbrochen und der Unglückliche auf den Marktplatz ge⸗ ſchleppt worden iſt, wo ihn der Strick erwartet. Sogleich kehren ſie um. Als ſie an Ort und Stelle ſind, ſehen ſie das traurige Opfer der Kannibalen mit gebundenen Händen an einer Mauer liegen, von welcher ein Strick herabhängt. Unter ſcheußlichem Gebrüll wartet man nur noch auf den Pfarrer, welcher ihn zum Tode vorbereiten ſoll. Die Repräſentanten der Nation flehen auf's neue und fallen ſelbſt den raſenden Ungeheuern zu Füßen, aber nichts als das Gebrüll der Rache antwortet ihnen und einzelne Worte wie: Er iſt ein Verräther und muß ſterben!