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tagne, weil man nichts mehr mit einem Anhänger der Tyrannen zu ſchaffen haben will. Auch in St. Malo war der Geiſt des Widerſtandes gegen veraltete, unzeitgemäße Privilegien erwacht. Die Jugend dieſer Stadt beſchloß die Gefahren der National⸗ verſammlung zu theilen und ſie mit ihrer ganzen Kraft zu unterſtützen. Zu ihrer Ausrüſtung mußten die jungen Leute Waffen und Munition haben. Sie beabſichtigten daher ſich der Kriegsbedürfniſſe in den beiden Citadellen der Stadt zu bemächtigen. Der Platzcommandant erhielt Wind von dem Vorhaben der Neulinge und ſchickte in jede Feſtung 70 M. Verſtärkung, die aber leider ſchon vorher geſchworen hatten nur für das Vaterland zu ſtrei⸗ ten. St. Malo hatte gleich einigen andern Städten Frank⸗ reichs das alte Recht ſich ſelbſt zu bewachen, gleichwohl aber war es nach und nach eingeführt worden, die Schlüſſel der Stadt jeden Abend dem königlichen Lieutenant zu überbringen. An dieſen ſchickte nun die patriotiſche Ju⸗ gend eine Deputation, um ſich die Schlüſſel ausbitten zu laſſen. Der königliche Lieutenant gab eine abſchlägliche Antwort. Ferner abgeſandte Deputationen waren mit ihren Aufträgen nicht glücklicher. Zuletzt ließ man dem Manne ſagen, er möge den Wunſch der Stadt erfüllen oder das Schloß verlaſſen. Verblüfft über eine ſolche


