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ckt tritt unendlich vermehren. Wer ſoll an Ihrer Stelle die . Nationalgarde commandiren? Wo fänden wir die Rein⸗ r⸗ heit der Geſinnungen, wo die Erfahrung im Kriegsweſen, er wo die Kunſt ein Volk an die errungene Freiheit zu ge⸗ e⸗ 4 wöhnen? Nur in Ihnen, Freund, nur im gefeierten Hel⸗ n⸗ den Amerika's. Gilt Ihnen meine Freundſchaft etwas, es 4 ſo erhalten Sie ſich dem Vaterland!“ Lafahette ließ 5 m ſich durch dieſe ebenſo ſchmeichelhaften als herzlichen n Worte überreden, traf aber ſeine Anſtalten, um derartige 1 fe 4 Scenen der Barbarei wo möglich für alle Zukunft zu n verhindern. Die unermeßliche Mehrzahl der Pariſer Bürger un⸗ terſtützte Lafayette's und Bailly's edle Beſtrebungen; 3 ſdenn bei einem Verfahren, wie es ſich die Maſſe erlaubt 1 t hatte, war alle perſönliche Freiheit vernichtet und die 3 Attentate des Despotismus konnten nicht ärger ſein. Alle „. Verſtaͤndige ſahen ein, daß die Staatsgeſellſchaft auf dieſe e. Weiſe ihrer Auflöſung mit Rieſenſchritten entgegenging. r In Paris ward ſo Friede und Ruhe wiederhergeſtellt, wie f es ſchien auf immer. Aber die Gerüchte von einer großen Verſchwörung gegen die öffentliche Freiheit waren durch die 2 Provinzen gedrungen und die tauſendzüngige Fama hatte 3 3 dabei ihre Natur nicht verleugnet. Ueberall wurden die Buürger Soldaten und die Soldaten Bürger.


