Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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4 hauſes gekommen, als ſich ein Gebruͤll erhob, daß auch

dem Muthigſten das Herz im Leibe erbeben mußte.

Das Volk iſt ſehr wunderlich mit ſeinem Geſchrei, ſagte Berthier zuſammenſchaudernd.

Kaum aber hat ſich ſeine Escorte noch einige Schritte vorwärts gedrängt, als ſie mit ſolcher Gewalt von den ſtürmiſchen Wogen des Volksmeeres erfaßt wird, daß ſie nicht widerſtehen kann. Ein Augenblick hat hingereicht ſie zu zerſtreuen. Berthier wird von eiſernen Armen erfaßt und nach der verhängnißvollen Laterne zurückge⸗ ſchleppt. Hier wartete ſeiner ſchon ein neuer Strick. Bei dieſem Anblick ergreift ihn die Wuth der Verzweiflung; er entreißt dem erſten Beſten die Flinte und ſucht ſich der feindſeligen Menge zu erwehren, die auf ihn andrängt und ihn in Stücke zerreißen will. Doch in demſelben Augenblicke fällt er von hundert Bajonettſtichen durch⸗ bohrt auf das Pflaſter nieder. Aber er athmete noch. Da naht ſich ihm ein Ungeheuer von Wildheit, fährt mit ſeiner barbariſchen Hand dem Unglücklichen durch eine klaffende Bruſtwunde nach dem Herzen, das noch ſchlägt, reißt es ihm aus und trägt es in den Wählerausſchuß. Stumm vor Entſetzen über eine ſo ungeheure Barbarei, läßt das Comité den Unmenſchen mit ſeiner traurigen