Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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zeDer neue Strick wird gleich kommen, ſagte ein Mann mit aufgeſtrichenen Hemde⸗Aermeln; der Seiler

ig wohnt nicht in Viry.

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Man lachte. Unterdeſſen hatten ſich die Wähler ver⸗ gebens Platz zu machen geſucht. Selbſt Lafahette bot

6⸗ umſonſt ſeine Macht auf; man hätte den ganzen Haufen zerreißen oder niederreiten müſſen, wenn man ihn von e⸗ ſeinem Schlachtopfer hätte entfernen wollen. Einige Na⸗ lk tionalgardiſten reichten Säbel hin und ſagten: Freunde, macht ein Ende! Gebt ihm den Gnaden⸗ ſtoß! Man muß keinen Hund ohne Noth leiden laſſen! 4O, er leidet nicht ſo grauſam und nicht ſo lange, 9 als er uns hat leiden laſſen wollen! rief man;er muß* baumeln! An die Laterne! An die Laterne! ſchrie das Volk wie raſend nach. 1 er Endlich, nach Verlauf von beinahe einer Viertelſtunde, 4 kam der neue Strick. Er ward ihm wie vorher der alte d um den Hals geſchlungen und hielt. b e, Das Jauchzen der Menge wollte kein Ende nehmen; denn es war ein ebenſo ſchreckliches als neues Schauſpiel, er Leute am erſten beſten Laternenpfahle baumeln zu ſehen, r die man für Feinde der Nation erklärt hatte.

Das iſt ein Act der Volksjuſtiz! rief ein auf den