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fuhr Bailly ruhig fort;„und kann man bei dieſer Un⸗ terſuchung nicht dem Complott näher auf die Spur kom⸗ men, welches gegen uns angezettelt worden iſt?“
„Das iſt wahr,“ ſagten Einige.
„So laßt den Kerl aushorchen!“ ſchrien Andre.
„Bürger!“ fuhr Bailly fort,„Sie haben die Frei⸗ heit erobert. Sie haben ſich vor ganz Europa Ehre er⸗ worben, haben mit Ihrem König ein neues Bündniß ge⸗ macht, haben geſchworen die öffentliche Ruhe aufrecht zu erhalten, welche die Nationalverſammlung garantirt. Im Namen des theuern Vaterlandes, des Königs und Ihrer Repräſentanten, im Namen Ihres eignen Ruhms, meine Mitbürger, beſchwören wir Sie die öffentliche Ruhe nicht zu ſtören, ſich nicht mit dem Blut eines ſtebzigjährigen Greiſes zu beflecken, der zwar der verdienten Strafe nicht entgehen wird, deſſen Haupt aber nur durch das Schwert des Geſetzes fallen darf!“
Dieſe Rede verfehlte ihren Eind welche ſte hörten. Aber ten ihre Ungeduld nicht n
ruck nicht bei Allen, die entfernter Stehenden konn⸗ nehr bezähmen.
„Man zeige uns das Ungeheuer!“ ſchrien ſte.
„Was giebt es lange zu berath ſchen, der ſich durch ſeine eignen Re ſelbſt gerichtet hat!“ riefen Andre.
en über einen Men⸗ den und Handlungen


