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Mann ein großes Meſſer. Der edle Bailly hatte ſich ſchon bemüht zu Worte zu kommen, jetzt ward er von andern guten Bürgern unterſtützt. Aber an ein regel⸗ mäßiges Verhör war in dieſem Augenblicke nicht zu den⸗ ken. Der Ausſchuß faßte in der Eile den Beſchluß, Herrn Foulon nach der Abtei St. Germain ſchaffen und ihm den Proceß machen zu laſſen. Aber der Gréve⸗Platz war von einer unermeßlichen Volksmenge erfüllt, die mit großem Geſchrei ſeinen Tod verlangte. Wollte man ihn vom Stadthauſe fortſchicken, er waͤre augenblicklich in Stücke zerriſſen worden, ſo hoch war die Wuth des Volks gegen ihn geſtiegen. Man behielt ihn alſo den Morgen über und einen Theil des Nachmittags auf dem Stadt⸗ hauſe. Während dieſer Zeit ſuchten mehrere Wähler das Volk durch Anreden zu beſänftigen und wo möglich et⸗ was zu zerſtreuen; alles vergebens. Zuletzt nahm Bailly ſelbſt das Wort und ſprach:
„Meine Mitbürger, gleich Ihnen glaube ich daß Fou⸗ lon ſchuldig iſt; aber es kann doch kein Bürger verur⸗ theilt werden, ohne ſeines Verbrechens überwieſen zu ſein.. ⸗
„Er hat geſagt, die Franzoſen ſollen Heu freſſen...“ unterbrach eine Stimme.
„Auch dies wird unterſucht werden, meine Freunde,“


