geben.
Er hat uns Freiheit von Abgaben
verſprochen, lte wenn wir ihn freiließen...“ zu„Als ob er ſchon Miniſter wäre!... Er ſoll es uf nicht werden... Nun, Freund?“ 9)„Wir bitten die Pariſer, uns eine Escorte zu ſchicken, id
damit wir ihn ſicher nach der Hauptſtadt bringen. m Seine Freunde möchten ihn uns
.
ſonſt unterwegs abneh⸗
1s men oder ſeine Feinde könnten ihn ermorden, ehe man
4 ihm ſeine Sunden vorgehalten hat.“
⸗ Man gab dem Landmann von Virh eine ſtarke Es⸗
re corte mit und dieſe brachte den gefürchteten Mann am 4 andern Morgen in einem graufam lächerlichen Aufzuge
e 4 nach dem Stadthauſe. Um den Hals war ihm eine Wulſt
von Neſſeln gebunden, in der Weſte hatte er einen großen
d Diſtelſtrauß und auf dem Rücken ein Bundel Heu. Der
Spott folgte ihm auf jedem Schritte. „Rieche an das Gras des Feldes!“ erſcholl es hier. „Iß Dich ſatt, Freundchen!“ hieß es dort;„Du biſt
ein Franzos, und Du weißt am beſten,
daß die Fran⸗
zoſen Heu eſſen ſollen!“ „Was macht Ihr für Umſtände mit dem Schuft!“
ſagte ein breitſchultriger Fleiſcher;„er hat ſich ſchon ge⸗
mäſtet genug; wir können ihn ſchlachten.“
Bei dieſen Worten ſchwang der wüthend blickende


