Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

36

Anblick aller dieſer Bürger Ihrer Hauptſtadt. Sehen Sie ihnen in die Augen, hören Sie ihre Stimmen, ſchauen Sie in die Herzen, die Ihnen entgegenfliegen. Hier iſt keiner, der nicht für Sie, für Ihre geſetzmäßige Autorität den letzten Blutstropfen vergöſſe!... Nein, Sire, das heutige Geſchlecht der Franzoſen iſt nicht ſo unglücklich, daß es ihm aufbehalten ſein ſollte vierzehn Jahrhunderte der Treue Lügen zu ſtrafen. Wir würden nöthigenfalls Alle unſer Leben dahingeben, um einen Thron zu vertheidigen, der uns ebenſo heilig iſt als Ihnen und Ihrer erhabenen Familie, den wir vor acht Jahrhunderten errichtet haben... Zur Hölle mit den Feinden des Staats, welche noch Zwietracht zwiſchen die Nation und ihr Oberhaupt ſäen wollen! König, Unter⸗ thanen, Bürger, vereinigen wir unſre Herzen, unſre Wünſche, unſre Beſtrebungen und geben wir dem Uni⸗ verſum das erhebende Beiſpiel einer der erſten Nationen, frei, glücklich und triumphirend unter einem gerechten, geliebten, verehrten Koͤnig, der nichts mehr der Gewalt ſondern alles ſeinen Tugenden und unſrer Liebe zu ver⸗ danken hat. Der König war im innerſten Herzen ergriffen, das

ſah man ihm an; auch konnte er weiter nichts ſagen als:Mein Volk kann ſtets auf meine Liebe zählen!