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ſich auf den Ruinen der Baſtille ein Monument für Ludwig XVI., den Wiederherſteller der öffentlichen Frei⸗ heit und Nationalglückſeligkeit, für den Vater des fran⸗ zöſiſchen Volks!“
Dies ward von der Verſammlung mit großem Bei⸗ fall aufgenommen. Dann näherte ſich Bailly dem Throne des Monarchen, als wolle er ſeine Befehle em⸗ pfangen, und ſprach:
„Meine Herren, der König iſt gekommen, um die Be⸗ ſorgniſſe zu heben, welche etwa noch exiſtiren könnten, und um ſich der Gegenwart und Liebe ſeines Volks zu freuen. Se. Majeſtät wunſcht, daß Friede und Ruhe wieder in der Hauptſtadt einziehen, daß alles zur ge⸗ wohnten Ordnung zurückkehre und daß, wenn man die Geſetze übertreten ſollte, die Schuldigen dem Arm der Gerechtigkeit überliefert werden.“
Endlich nahm der gewaltige Lally⸗Tolendal das Wort:
„Nun, Bürger, ſeid Ihr zufrieden? Hier habt Ihr den König, den Ihr mit ſo großem Geſchrei verlangtet, deſſen Name Euch ſchon entzückte, als wir ihn vor zwei Tagen in Eurer Mitte nannten. Freut Euch ſeiner Ge⸗ genwart und ſeiner Wohlthaten. Er iſt mitten unter Euch getreten, der Euch Eure Nationalverſammlungen


