Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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ſein, daß er ſich jetzt, ſo weit ſein Auge reichte, von Bewaffneten umgeben ſah.

Auf dem ganzen Wege nach dem Stadthauſe hörte man nichts als den Ruf:Es lebe die Nation! Nicht einmal die Anhänger des Hofs wagten zu rufen: Es lebe der König! Die Unterlaſſung dieſes ſo oft gehörten Rufs mußte den König freilich mit noch größerer Be⸗ ſorgniß erfüllen, und doch durfte er ſich dieſelbe nicht merken laſſen. Auch die Muſik vor und hinter dem Wa⸗ gen ſpielte weiter nichts als Lucile's Quartett: Wo kann man ſich wohler fühlen als im Schoße ſeiner Fa⸗ milie*)? Eine kleine Freude hatte jedoch der arme Ludwig am Pont⸗Neuf; dort ſtand nämlich zahlreiches Geſchütz, in deſſen Mündung und Zündlöchern herrliche

Blumenſträuße mit der Inſchrift ſtaken:Ihre Gegenwart hat uns entwaffnet; bei Ihrem Anblick ſprießen Blumen

aus den Donnerbüchſen, die uns Ihre und unſre Feinde aufzufahren zwangen. Erſt im großen Stadthausſaale, als ſich der König auf den für ihn bereit gemachten Thron geſetzt hatte, hörte er das zu lange vermißte Ge⸗ ſchrei:Es lebe der König!. Sowie es wieder ſtill wurde, verlas man das Pro⸗