Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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Nation um ſich verſammelt, mit denen Sie befliſſen ſind den Grund zur Freiheit und Staatswohlfahrt zu legen. Welch ein denkwürdiger Tag, wo Ew. Majeſtät ſich als Vater in dieſer zahlreichen Familie niederzulaſſen kamen, wo Sie von der ganzen Nationalverſammlung nach Ihrem Palaſt zurückgeleitet, von den Repräſentanten der Nation

bewacht und von einem unermeßlichen Volke umdrängt⸗

wurden. Ihre erhabenen Züge drückten Ihre Geficia⸗ aus, während um Sie her nichts als Freudengehrei tönte und Thränen der Liebe und Rührung floſſen. Sire, weder Sie noch Ihr Volk werden je dieſen großen Tag vergeſſen; es iſt der ſchönſte der Monarchie, iſt die Epoche der ewig dauernden Verbindung zwiſchen dem Monar⸗ chen und dem Volke. Dieſer Zug iſt einzig und weiht Ew. Majeſtät der Unſterblichkeit. Ich habe dieſen ſchö⸗ nen Tag erlebt und habe das Glück, Ihnen den Ausdruck der Ehrfurcht und Liebe von Seiten meiner Mitbürger darzubringen.

Der König hörte dieſe Rede ſchweigend mit an. Er war etwas bläſſer als gewöhnlich, denn in ſeinen Zim⸗ mern zu Verſailles hatte man ihm Paris als eine Mör⸗ dergrube geſchildert, ja die Königin hatte ihn mit thrä⸗ nenden Augen gebeten, ſich nicht in dieſe verruchte Haupt⸗ ſtadt zu wagen. Beſonders auffällig ſchien es ihm zu