Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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Nun lief die ganze Volksmenge wieder nach dem Stadthauſe, um ſich nach dem Stande der Dinge zu er⸗ kundigen. Welches Schauſpiel bot Paris am Morgen des 15. Juli dar! Alle Bürger zogen bewaffnet einher, mochten ſie nun Flinten oder Spieße, Beile, Senſen oder Hippen fuͤhren. Mehr als 100,000 Mann, zum Theil

noch mit Blut bedeckt, liefen durch die Straßen unter

dem Geſchrei: Es lebe die Freiheit! Es lebe die Nation!

Das Stadthaus war ſtets von einer gewaltigen Volks⸗ menge belagert und jetzt wälzte ſich noch ein großer Haufe heran. Mitten unter dieſem Tumult arbeiteten die Wäh⸗ ler unausgeſetzt daran die Sache der Freiheit, die des Vaterlandes zu ſichern. Für dieſe glaubten ſte nicht beſſer ſorgen zu können, als wenn ſie an die Spitze der be⸗ waffneten Cohorte den Mann ſtellten, der in Amerika's Gefilden für dieſelbe gefochten, und die Zügel der allge⸗ meinen Verwaltung von Paris dem tugendhaften und ein⸗ ſichtsvollen Bürger anvertrauten, welcher mit ſo ruhm⸗ voller Umſicht an der Spitze der Nationalverſammlung den combinirten Beſtrebungen des Despotismus und der Ariſtokratie widerſtanden hatte. La Fahette ward zum Generalrommandanten der Nationalgarde und Bailly zum Maire von Paris ernannt(denn der Titel eines Vor⸗

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