Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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als ſich ein junger Menſch mit einem Geſicht wie Milch und Blut entgegenſtellte und zu ſprechen verlangte. Das Getöſe und Gedränge war aber ſo groß, daß an kein Sprechen zu denken war. Da rief ein Mann in blauem Kittel mit einer Stentorſtimme: Schweigt einmal, meine Freunde! Die Tochter der Baſtille will ſprechen! Wer? Die Tochter der Baſtille oder die Schweizerbraut! Ah, ah! riefen mehrere Stimmen;ſie hat das Wort! Haltet mit dem Zuge! Was will ſie uns ſagen? Meine Freunde, begann Charlotte mit ihrer lieb⸗ reizenden Stimme und noch etwas außer Athem durch das Gedränge,wir ſind die Kämpfer der Freiheit; wir wiſſen unſre Feinde zu vernichten, aber dann ſind wir wieder die guten ſanften Leute von ehedem; wir tödten die Tyrannen, aber wir weiden uns nicht an ihrem Blut! Freunde, werft die Reſte der Wüthriche in die Wellen

der Seine, eine willkommene Beute ihrer Brüder, der

raubgierigen Fiſche!

In die Seine mit den Ungeheuern! rief die Menge; fort damit! Und ſogleich plumpten die bläulichen Köpfe in's Waſſer.