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dieſen Worten zog ſich der König wieder zurück, begleitet von dem Rufe:„Es lebe der König!“ Und wie durch eine Beſprechung erhebt ſich die ganze Nationalverſamm⸗ lung um dem König bis an ſeine Wohnung das Geleit zu geben. Unterwegs wühlt ſich eine Frau durch die Deputirten, drängt den Grafen von Artois von dem König weg, fällt letzterem zu Füßen und ruft:„Ah, mein König, iſt es auch aufrichtig was Sie geſagt haben? Wird es nicht gehen wie vor 14 Tagen?“—„Ja, meine Beſte,“ antwortete der König,„was ich geſagt habe, wird geſchehen; nie werde ich meine Anſicht ändern... nie bis zu meinem letzten Seufzer...“ Im Schloſſe ange⸗ kommen, ſah man auf dem Balcon des Marmorhofs die Königin, welche den Kronprinzen an's Herz druͤckte, dieſe Hoffnung einer großen Nation. Der Monarch aber eilte in die Capelle, um Gott ſeinen Dank darzubringen, daß er ihm die Liebe ſeines Volks erhalten habe. Und Aeuße⸗ rungen der Volksliebe verſchmolzen mit den königlichen Dankgebeten.
Dieſe friedfertige Stimmung des Hofes oder vielmehr des Königs war aber freilich in der Hauptſtadt unbe⸗ kannt, wo man noch am Morgen des 15. blutige Häupter
durch die Straßen trug und dadurch die Wuth des Volkes—
ſtachelte. Eben ging der Zug damit an der Seine hin,
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