lichkeit, meine Herren, ſticht gar ſehr gegen die Leiden des Volks ab! Nur ſchweigende Achtung empfange den Mon⸗ archen in dem Augenblicke der Trübſal! Das Schwei⸗ gen der Völker iſt die Lehre der Könige!“ Der Monarch erſcheint und wird ſchweigend empfangen. Nur von ſei⸗ nen Brüdern begleitet, bleibt er ein paar Schritte von der Thür ſtehen und hält eine Anrede. Er verſichert ſeine Bereitwilligkeit den Unruhen ein Ende zu machen, macht bekannt, daß er die Zurückziehung der Truppen befohlen hat, und bittet die Verſammlung ihn in ſeinen friedlichen Beſtrebungen zu unterſtützen, indem er ſich auf ſie verlaſſe. Rauſchender Beifall begleitet ſeine Worte. Dann erhebt ſich der Präſtdent und ſpricht mit bewegter Stimme:„Sire, ich danke Ihnen im Namen der Ver⸗ treter der Nation, daß Sie uns Worte des Friedens haben hören laſſen, daß Sie Befehl ertheilt haben die Truppen zurückzuziehen. Indeſſen kann ich nicht umhin Ewr. Majeſtät bemerklich zu machen, daß die erſte Urſache
zu Unruhen in der Entlaſſung volksgeliebter Miniſter lag.
Schließlich füge ich im Namen der Verſammlung noch die Bitte hinzu, ſtets zwiſchen ihr und Ewr. Majeſtät eine unmittelbare Communication zu geſtatten.“—„Dieſe Communication,“ ſagte der König,„wird ſtets frei ſein und ich werde mich niemals weigern Sie zu hören.“ Nach
du


