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auf den Pont⸗Neuf. Der Anführer derſelben hielt der Statue Heinrich's IV. gegenüber und ſprach zum Volke:
„Meine Herren, wir kommen uns mit Ihnen als mit unſern Brüdern zu vereinigen und werden für Sie käm⸗ pfen. Zugleich bin ich ermächtigt Ihnen zu erklären, daß das Cavalerie⸗Regiment Royal⸗Allemand ſowie alle Dragoner und Huſaren zu Ihnen übertreten werden.“
Dabei ſchoſſen die Reiter düſtere Blicke um ſich und ſchienen in der höchſten Unruhe zu ſein. Ein Bürger ſagte zum Officier:
„Mein Herr, welches Pfand Ihrer Treue geben Sie uns, da Sie mit den Waffen in der Hand kommen ſich mit uns zu vereinigen? Zunächſt müſſen Sie ſich unter⸗ werfen. Steigen Sie alſo ab und legen Sie Ihre Waf⸗ fen nieder, um ſie dann aus den Händen der Nation wieder zu erhalten.“
Das kam dem Officier unerwartet. Er ſchwieg und ſah die Huſaren und Dragoner an. Dieſe weigerten ſich abzuſteigen und die Waffen niederzulegen. Sie wur⸗ den nun nach dem Stadthauſe gewieſen, wo ſie d·eſelbe, Weigerung ausſprachen. Hierauf brachte man ſie unter guter Bedeckung wieder vor die Barridre.
Zu gleicher Zeit ſtellt ſich ein Mann vor dem Wäh⸗


