Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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Aller Blicke richteten ſich auf ihn. Seine zerzauſ'ten Haare, ſeine mit Schweiß bedeckte Stirn, ſein ſchartiger Degen und die Unordnung ſeiner Kleidung imponirten der Menge. Alle Welt rief:

Gnade, Gnade!

Dies war das Zeichen einer allgemeinen Amneſtie. Und Elie begann von neuem:

Bürger, hutet Euch die Lorbeeren mit Blut zu be⸗ flecken, womit Ihr meine Schläfe umwunden habt! Sonſt reißt mir lieber den Kranz wieder vom Haupte! Bevor wir hingehen, um die Zinnen der Baſtille ſinken zu ſe⸗ hen(denn die Sonne des morgenden Tages wird ſie fallen ſehen), mögen die Gefangenen, die mehr unglück⸗ lich als ſtrafbar ſind, hier auf der Stelle ſchwören der Nation treu zu ſein.

Sogleich ward dieſer Eid unte Menge feierlich abgelegt.

Es iſt jetzt Zeit, daß wir uns wieder nach der Ba⸗ ſtille umſehen, denn hier iſt noch der größte Volkshaufe verſammelt.

Nachdem das erſte Feuer der Stürmenden verraucht war, kehrten ſie gleich ihren Waffenbrüdern auf dem Stadthauſe zu menſchlichern Geſinnungen zurück. Sie

verbreiteten ſich überall in der Feſtung, um ſich mit ei⸗

Beifallsruf der