mit allgemeinem Geſchrei verlangte man ſeinen augen⸗ blicklichen Tod. Einige Männer des Volks rauften ihn bei den Haaren, andre hielten ihm den Degen auf die Bruſt und wollten ihn durchbohren. Seine wackern Ver⸗ theidiger liefen ſelbſt die größte Gefahr als Opfer der Volkswuth zu fallen. Hullin ward von einer Eiſen⸗ fauſt ergriffen und weggeriſſen; da rief de Launoy in ſeiner Todesangſt:
„Ach, mein Herr, Sie hatten mir verſprochen mich auf's Stadthaus zu führen! Verlaſſen Sie mich nicht!“ „Laßt mich!“ rief Hullin dem raſenden Volke zu; ſ „das Opfer entgeht Euch nicht!“ und mit einem gewalti⸗ gen Rucke ſtand er wieder neben dem Gefangenen. i V Auch gegen Elie, der etwas zurückgedrängt wurde, 2 wendete ſich der leichenblaſſe Er⸗Gouverneur mit den n Worten: 3 1„War es das, was Sie mir verſprochen haben? Ach, S mein Herr, verlaſſen Sie mich nicht!“ 2 h
„Nur mit meinem Leben!“ antwortete Elie, ſich wie⸗ der neben ihn ſtellend.
4 Aber die Wuth der begleitenden Menge ſtieg jeden 3 Augenblick und verſchonte die nicht mehr, welche den d Herrn de Launoy eseortirten. Herr de lEpier er⸗ ſe
hielt einen Kolbenſchlag auf den Kopf, daß er zur Seite


