— 171—
„Das iſt er!“ ſagte Maillard, den Mann in der Ecke packend.
„Ach, nicht ſo!“ ſprach Arné, ihm einen Stockdegen entreißend, womit er ſich durchbohren wollte.
„Was wollt Ihr?“ fragte jetzt de Launohy todten⸗ bleich(denn er war es ſelbſt);„Ihr wißt hoffentlich, daß es einem Commandanten obliegt, die ihm anvertraute Feſtung bis auf den letzten Blutstropfen zu halten!“
„Commandant oder Kerkermeiſter!“ ſagte H ullin, der mit Elie zufällig eben dahin gekommen war, Stadthaus wird über Ihr Schickſal entſcheiden.“
De Launoy ſchöpfte wieder Athem, als er hörte, daß er ſich werde vertheidigen können, und ließ
„das
ſich gut⸗ willig aus der Baſtille führen. Voraus ging Elie in ſeiner Uniform und die Capitulation auf der Spitze ſei⸗ nes Degens tragend; ihm folgte der königliche Steuer⸗ aufſeher Legris, welcher ſich an dieſem und den folgen⸗ den Tagen durch ſeine Tapferkeit hervorthat; hierauf kam Maillard mit der Fahne und endlich zwiſchen Hullin und Arné der Gouverneur in ſeinem grauen Frack mit
dem Ponceau⸗Vande. Unmittelbar hinter ihm ſchritt del'Epin e, Secretär des Parlamentsprocurators Morin.
Trotz dieſer ehrenhaften Escorte hatte der verhaßte Gouverneur viel vom Vol
ksunwillen auszuſtehen, denn


