Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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ſtürzt in ihre Wohnungen und demolirt Meubles, Fenſter und Thüren. In dieſer allgemeinen Verwirrung werden die, welche die Zimmer durchwühlen, für Leute von der Beſatzung gehalten und vom Hofe aus beſchoſſen. Der tapfre Humbert ruft von der Plateform hinunter, man möge doch nicht auf ſeine Freunde ſchießen, und wird durch eine Flintenkugel in die Schulter verwundet, wäh⸗ rend einer ſeiner Freunde neben ihm tödtlich getroffen niederſinkt. Da ſteckt der brave Arné ſeine Grenadier⸗ mütze auf das Bajonett und tritt an die Bruſtwehr vor;

die im Hofe befindlichen Streiter erkennen ihren Irrthum und ſtellen das Schießen ein.

4 Gleich darauf vereinigt ſich Arné mit Maillard und Cholat, um den Gouverneur aufzuſuchen, denn aller Wahrſcheinlichkeit nach hatte er ſich in irgend einen abgelegenen Winkel verkrochen. Was und wen ſie auch in den verſchiedenen Zimmern ſehen, nichts hält ſie auf; ſte ſtürmen aus einem Gemach in's andre, bis ſie am Ende des großen Gebäudes im innern Hofe angekommen ſind. Dort führte eine Thur von einem dunklen Gange in ein gleichfalls ziemlich dunkles Behältniß, welches ſie mit einer Fackel erleuchten mußten.

Endlich! rief Cholat, nach einer Ecke am Fenſter vorſpringend.

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