ver; ures um⸗ eben chrei
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einer Frau vernahm. Er eilt hinzu und ſieht einen verrückten oder wenigſtens betrunkenen Perruquier zwei Feuerbrände an ein Salpeterfaß halten, um das Maga⸗ zin in Brand zu ſtecken; mit einem Kolbenſtoß vor den Leib rennt er den Unſinnigen nieder, ſtößt raſch das ſchon brennende Salpeterfaß um und bedeckt es mit Sand, hält ein Weilchen dabei Wache, um ſich von der völligen Tilgung des Feuers zu überzeugen, und ſpringt dann muthig wieder in die vorderſte Reihe der Kämpfer.
Männer aus allen Claſſen, welche noch nie ein Ge⸗ wehr in der Hand gehabt hatten, trotzten wie Veteranen dem Feuer der Thürme und Bollwerke. Oft näherten ſte ſich den Thürmen ſo weit, daß de Launoy perſön⸗ lich von den Pflaſterſteinen und Eiſenſtücken Gebrauch machte, die er hatte hinaufſchaffen laſſen. Aber die Be⸗ lagerten ſollten am längſt ü
ten auf den Thürmen gehauſ't 7 7 1 haben.
Die Bürger der Vorſtadt St. Antoine waren
mit tüchtigen Flinten in die oberſten Etagen ihrer Häu⸗ ſer gegangen und ſchoſſen ſo eifrig nach den auf den
Thürmen befindlichen Feinden, daß dieſe zuletzt den Kopf nicht mehr über die Bruſtwehr zu erheben wagten. Da⸗ zu feuerte der Weinhäͤndler Cholat unausgeſetzt mit is dem Garten des Arſenals und der Marine⸗Kanonier G 1789. I.
einer Kanone al
eorget, der erſt am Morgen des 11


