Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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durch Tapferkeit als Menſchlichkeit ausgezeichneten Bür⸗ ger das Schwert um und ſagte:Das Vaterland weiß, daß Du es gut führſt! Hierauf näherte ſich mit Freu⸗ denthränen im Auge die liebliche Charlotte, ſetzte ihm den Kranz auf und ſprach:Das Vaterland erkennt Dei⸗ nen ganzen Werth und belohnt Deine Bürgertugend!... O nun nimm meinen innigſten, wärmſten, herzlichſten Dank... ſetzte ſie ſchluchzend hinzu. Sie konnte nicht weiter ſprechen. Es blieb kein Auge thränenleer und ſelbſt der Maire mußte ſich erſt ſammeln, bevor er die Ceremonie vollenden konnte. Zuletzt trat noch der Bürger Binot vor und ſagte:Ich bitte zu Protocoll zu neh⸗ men, daß ich dem wackern Bonnemére eine auch auf ſeine Frau übergehende Leibrente von 500 Franes aus⸗ ſetze. Kaum hatte im Hofe der Baſtille der edelmüthige Bonnemére auf die oben erzählte Weiſe verhütet, daß der Ruhm dieſes großen Tages befleckt werde, als im Arſenal etwas überaus Schreckenvolles vorging. Im Sal⸗ petermagazin lag auch ſchon viel fertiges Schießpulver; wenn in dieſes ein Funke flog, ſo mußte ein ungeheures Unglück geſchehen. Ein tapfrer Soldat Namens Hum⸗ bert kam aus dem Inyalidenhotel und wollte ſich eben in den Kampf ſtürzen, als er im Arſenal das Geſchrei