Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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Ah, ah! ſagte ein Mann des Volks, ſie aufhal⸗ tend,man giebt uns hübſch Rechenſchaft ehe man geht, ſchöne Tochter der Baſtille.

O nehmt mich in Euern Schutz...

Heiſa! ſchrien ein paar Wüthende,da haben wir die Tochter des Gouverneurs! Sie will entfliehen! Warte, ſchönes Täubchen, erſt wollen wir Dich ein wenig exa⸗ miniren!

Ihr irrt... ſtammelte das Mädchen, ohne bei dem Lärm gehört zu werden.

Seht Ihr dort auf dem Thurme ihren ſchurkiſchen Vater? He, Alter, übergieb augenblicklich die Feſte, oder wir ermorden Deine Tochter vor Deinen Augen!

Da iſt ein hübſch dicker Strohſack. Feuer darunter!

He, de Launoy da oben, übergieb ſogleich das Schloß, oder wir braten Deine Tochter wie eine Gans!

Trotz allem Erklären, Bitten und Jammern ward das arme Mädchen von den Fäuſten der Männer erfaßt und auf den improviſirten Scheiterhaufen geſetzt. Der Gou⸗ verneur ſah dieſes Schauſpiel von oben, zuckte ein wenig zuſammen und lächelte.

Feuer unter das Stroh! Er ſoll ſehen, daß wir nicht ſcherzen!

Einige Maͤnner mit berußten Geſichtern zündeten den