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dürfe, die nicht unter ſtädtiſcher Botmäßigkeit ſteht, be⸗
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Feuer der Beſatzung abermals weichen. Es begnügte ſich demnach einſtweilen, nach den auf der Plateform poſtirten Unterofficieren zu ſchießen und die nächſte Thüre zu er⸗ brechen, wo es aber nicht ſonderliche Beute zu machen gab. Bald erſcheint eine zweite Deputation des permanenten Ausſchuſſes der Wähler, um den Gouverneur zur Hem⸗ mung des Blutvergießens und zur Uebergabe des Platzes an die Bürger zu bewegen. An ihrer Spitze ſteht der Abbé Fauchet, welcher beherzt vorſchreitet. Man ant⸗ wortet ihm mit einer Musketenſalve. Dreimal ſetzt die Deputation an, um ihre Aufforderung an den Mann zu bringen, dreimal muß ſie vor den Kugeln der Zwingburg zurückweichen. Ein geſetzter Bürger ertheilt den Rath, man möge doch die Fahne niederwärts halten, um das Signal noch verſtändlicher zu machen. Es geſchieht, aber die Garniſon ſetzt ihr Feuern fort. Mit der Stimme kön⸗ nen die Deputirten nicht durchdringen, da man vor Ge⸗ ſchrei, Gepolter und Flintenſchüſſen kaum ſein eignes Wort vernehmen kann. Daher ſammeln ſie einige bewaff⸗ nete Bürger um ſich und leſen ihnen den Beſchluß der Wähler vor, welcher ſo lautete: „Der permanente Ausſchuß der Pariſer Miliz, welcher der Anſicht iſt, daß es in Paris keine Militärmacht geben


