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thende Volk darüber herſtürzte um ſie zu demoliren; aber ein wildausſehender Mann hielt eine Pechfackel unter den Kutſchenboden, dies fand Nachahmung und in kurzer Zeit war nur noch ein Häufchen Aſche und glühendes Eiſen⸗ zeug übrig.
Wenn ſich die Nacht vom 13. zum 14. Juli auch nicht durch große Ereigniſſe auszeichnete, ſo war ſie doch um ſo mehr voll Angſt und Schrecken, je weniger man die Ausdehnung der Gefahr zu ermeſſen vermochte. Wer konnte auch ruhig ſein, wenn er alle Straßen mit Lämp⸗ chen erleuchtet ſah, die auf das Geſchrei der Vorüberzie⸗ henden bald entfernt bald wieder aufgeſtellt werden muß⸗ ten, wenn er bei dieſer düſtern Illumination an den Fen⸗ ſtern nichts als Hausgeräth und Steinhaufen erblickte!
Noch dazu war auf dem Rathhauſe ein blinder Lärm entſtanden. Man wußte freilich, daß ſich die Truppen von den elylſäiſchen Feldern zurückgezogen hatten, aber man wußte nicht weshalb und wohin. Nun meldete man Nachts um 2 Uhr auf dem Stadthauſe, es zögen 15,000 Mann die Straße St. Antoine nach dem Grove⸗Platze herab, um das Stadthaus zu ſtürmen. Da erhob ſich einer von den Wählern(es war Herr Le Grand de St. René) mit den energiſchen Worten:„Man wird es nicht ſtürmen, denn ich werde es zu rechter Zeit in


