Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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daß er die Pfeife in die Taſche ſtecken oder augenblicklich hinausgehen ſollte, war vergeblich. Er antwortete lächelnd und in aller Gemüthsruhe, daß aus ſeiner Pfeife nie ein Funken falle, daß er ſtets nur ziehe und niemals blaſe, und beugte ſich unbarmherzig über die offenen Fäſſer. Endlich hatte der Abbé noch den klugen Einfall ihm die Pfeife abzukaufen, die er dann ſogleich in den Hof hinabwarf.

Es herrſchte durch ganz Paris ſo viel Aufregung, ſo viel Leben und Thätigkeit, daß die älteſten Leute nichts Aehnliches geſehen hatten. In den Diſtricten wurden überall zahlreiche Patrouillen ausgeſandt; alle Feuerar⸗ beiter ſchwitzten vor ihren Blaſebälgen, denn in kürzeſter Friſt ſollten wieder 50,000 Piken fertig ſein. Auf dem Gréve⸗Platz beſonders ging es laut her. Da waren Leute jedes Alters und Standes von den verſchiedenſten Waffengattungen; hier kamen Deputationen aus allen Theilen der Hauptſtadt an, um vom Vorſtand der Kauf⸗ leute Waffen zu verlangen, da erſchienen Wagen voll Beute, welche manden Feinden der Nation abgenommen hatte, und allerhand verdächtiges Fuhrwerk, welches man nach dem Stadthauſe führte. Unter andern hatte man ſich auch der Kutſche des Prinzen von Lambesc bemächtigt und eben den Koffer herausgenommen, als ſich das wü⸗