Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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durchzogen des Abends die Straßen mit Fackeln und er⸗ mahnten alle Verſammelten ſich in ihre Diſtriete zu be⸗ geben. Dennoch blieben alle Läden geſchloſſen und man fürchtete doch wieder für den andern Tag. Die Nächte

über ſchliefen nur die Kinder, während ihre Väter be⸗

waffnet umherzogen oder Steine in die Stuben trugen, ihre Mütter aber an den Wiegen wachten.

Am andern Morgen ſah man nicht bloß Leute auf den Straßen, welche mit Stöcken, Lanzen, Degen, Flin⸗ ten und Piſtolen bewaffnet waren, ſondern ganze Haufen Männer mit plumpen Spießen, welche die Waffenſchmiede erſt während der Nacht fertig gemacht hatten. Ein Theil derſelben wollte die Paläſte der Prinzen angreifen, ein andrer zog nach der Congregation von St. Lazare, weil dort Getreide aufgehäuft ſein ſollte. Die Hotels der Prin⸗ zen wurden noch durch gute Bürger gerettet, aber jenes Aſyl der Religion und Menſchlichkeit ward von dem rohen Haufen mit Artſchlägen erbrochen. Ein Greis mit ſilber⸗ weißem Haar und gebeugt unter der Laſt der Jahre fällt vor den Eindringlingen auf die Knie und beſchwört ſte, die Heiligthümer zu ſchonen. Aber er hat kaum ſo viel Zeit ſich wieder auf ſeine wankenden Beine zu erheben, um ſich ſelbſt vor der Wuth der Heiligthumsſchänder zu retten. Alles wird durchgewühlt und umhergeſtreut:

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