Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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in Verſailles keine Ruhe. Necker war nicht mehr da und alle Patrioten trauerten. Deſto mehr freuten ſich die Anhänger des Hofs über ihren Triumph; ſie höhnten durch lascive Geſaͤnge und deutſche Tänze die Freunde der Freiheit. Bald aber ſollten auch ſte von Schrecken ergriffen werden. Plötzlich kam die Nachricht, ihre Ver⸗ ſchwörung ſei entdeckt und man komme ſie zu verhaften. Es war nur ein falſcher Lärm, aber die erſchrockenen Verſchwörer trafen doch gleich Maßregeln, welche ganz allein ihre verbrecheriſchen Abſtchten zu beweiſen im Stande geweſen wären. Alle Verbindungen zwiſchen Verſailles und der Hauptſtadt wurden ſogleich unterbrochen, weder eine Poſt noch ein Courier, weder ein Reiter noch ein Wagen noch ein Fußgänger dürfen paſſiren, alle Wege ſind augenblicklich mit Truppen bedeckt, die Gardes du Corps ſtehen die ganze Nacht in Schlachtordnung, die Söve⸗ Brücke wird durch eine Kanone beſtrichen und ein Poſten hat Ordre dieſe Brücke abzubrechen, ſobald ſie nicht mehr vertheidigt werden kann. In und um Verſallles ſteht zahlreiches und wohlbedientes Geſchütz aufgepflanzt. Die wörer miſchen ſich unter die Soldaten und ver⸗ Wein und Gold an ſie; Hofdamen ſchmeicheln s du Corps und verheißen ihnen ſüße Beloh⸗ ach dieſen Vorkehrungen glauben ſich die