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vet, welcher dort eben ſpazieren ging. Man höoͤrt den Knall von mehreren Flintenſchüſſen, ja ſelbſt eine Kanone wird abgefeuert und Männer, Frauen und Kinder ſtürzen ſchreckenerfüllt aus allen Thüren des Gartens.
Bei dieſem Anblick ſchreit alles was ſchreien kann: „Zu den Waffen, zu den Waffen!“ und dieſer Ruf ver⸗ breitet ſich vom Palais⸗Royal durch ganz Paris. Schon blinken mehrere Degen uͤber den Häuptern des Volks, die Sturmglocke tönt durch alle Kirchſpiele von Paris, man läuft nach dem Stadthauſe, tritt überall zuſammen und erbricht mehrere Läden der Waffenſchmiede.
Unterdeſſen iſt die Nachricht vom Tode des franzöſi⸗ ſchen Gardiſten in die Caſernen gedrungen. Die Soldaten der franzöſiſchen Garde wußten recht wohl, daß ſie bei er Regierung nicht gut angeſchrieben ſtanden, weil ſie ſich ſchon früher einmal geweigert hatten auf's Volk zu ſchießen. Man mißtraute ihnen im höchſten Grade und hatte ſie ſtets durch arge Zurückſetzung gekränkt. Jetzt war einer ihrer Kameraden erſchlagen worden. Sie ver⸗ ließen zum Theil ihre Caſernen, miſchten ſich unter das Volk und begannen deſſen Bewegung zu regeln. Kaum aufgeſtellt, treffen ſte am alten Boulevard auf ein Detachement des Regiments Rohal⸗Allemand, rücken in guter Ordnung auf daſſelbe los, geben Feuer und tödten ihm drei Reiter.


