Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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2.

Was de Launoy von Necker's Ungnade geſagt hatte, war nicht aus der Luft gegriffen. Die wirklich beſtehende Verſchwörung gegendie ungehorſame Nationalverſamm⸗ lung unddas unbändige Volk hatte ſeinen Fall auf die Nacht vom 13. zum 14. Juli feſtgeſetzt; dies ſchien aber dem Grafen von Artois und dem Herrn von Breteull eine gefährliche Zögerung, weil zu viele Per⸗ . ſonen im Geheimniß waren, und ſie überredeten den König ſchon am 11. Juli, demeigenſinnigen Necker zu befehlen, daß er in aller Stille und zwar binnen 24 Stunden das Reich verlaſſen haben müßte.

Necker ſaß eben bei Tiſche, als ihm der Herr von

1789. I.

Luzerne ein königliches Schreiben überbrachte. Der Finanzminiſter erbrach es ſogleich, las es ohne äußeres Zeichen der Ueberraſchung und ſagte zum königlichen Ge⸗ ſchäftsträger:

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