Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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dem Schießbedarf... Die weiteren Befehle werden Ihnen zukommen.

Hierauf gab de Launoy das Zeichen der Entlaſ⸗ ſung und Bernard gehorchte dem Befehle des Gouver⸗ neurs maſchinenmäßig, weil er ſeine Herzensmeinung nicht merken laſſen durfte, wenn er nicht auch zehn Ellen tief unter der Erde verſchwinden wollte.

Er ging von einer äußern Zugbrücke an die andre, an welchen rüſtig gearbeitet wurde. Jeder faule Balken, jedes durchgetretene Bret ward mit neuem tüchtigem Holz vertauſcht und mit ſtarken eiſernen Klammern befeſtigt. Die Geländer, welche an den über die Gräben liegenden Querbalken angebracht waren, wurden ganz weggenom⸗ men, damit niemand ſo leicht bei aufgezogenen Zug⸗ brücken einen Graben überſchreiten könne. Nach allen Richtungen und beſonders nach der Vorſtadt St. Antoine hin wurden von Maurern und Mineurs die dicken Stein⸗ wände durchbrochen und mit Kanonenröhren geſpickt.

Dieſe Arbeiten nahmen den ganzen Tag des 10. Juli weg. Wie ein Träumender warf ſich Bernard gegen 9 Uhr auf ſein Bett, um zur Mitternachtsſtunde wieder auf ſeinem Poſten zu ſein. 3

Er ward zur rechten Zeit durch das Anrufen der Schildwachen geweckt. Als er an das äußere Thor kam,