Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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Dann wären wir alſo auf den erſten Hof be⸗ ſchränkt...

So iſt's.

Auch gut; was heute nicht geſchehen kann, wird jedenfalls morgen früh angehen.

Nach dieſen Worten warf ſich Bernard kummervoll auf ſeinen Stuhl am Fenſter und ſchien die Unterhaltung abbrechen zu wollen. Aber Borel fuhr doch fort:

Was bekümmerſt Du Dich? Daß uns die andern Höfe verſchloſſen ſind? Wir können auch hier von den Caſernen aus Gutes wirken... Weißt Du noch unſre Arbeit in Deiner Zelle? Die hatte einen ſo guten Er⸗ folg, daß wenige Tage ſpäter ein königliches Bücherverbot ausging...

Schön....

Der große Haufe geberdet ſich freilich übel dabei, aber wir werden ihn ſchon zu Paaren treiben...

Guter Freund, ich treibe den großen Haufen wahr⸗ ſcheinlich nicht mit zu Paaren; denn ich befinde mich ſo unwohl, daß ich nur an mich ſelbſt denken kann... Ich werde auch wohlthun, mich ohne weiteres in's Bett zu legen. Soll ich die Nacht bei Dir bleiben?

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