Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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Still, meine Freunde! ſagte Desmoulins;auch unſer ärgſter Feind muß ſich vertheidigen dürfen.

Ich thue aber nicht, was man mir ſchuld giebt,

. fuhr Bernard ruhig fort.Mangel an Unterhalt trieb mich zum auswärtigen Dienſt, welcher nicht für unehren⸗ voll galt. Jugendliche Unerfahrenheit verleitete mich ein⸗

mal in meinem Leben das bloß blinde Werkzeug meiner

Obern zu ſein es war im Parlamentsſaale und

vielleicht iſt das ſehr gut geweſen...

Vielleicht deshalb, ſagte ein Nachbar,weil es erſt recht ſchlimm werden mußte, bevor der Nation die Augen aufgingen...

Und auch deshalb, nahm Bernard wieder das Wort,weil ich ſonſt nie das Vertrauen meiner Obern in einem Grade gewonnen hätte, wie es doch nöthig war, wenn ich ihnen ein wenig in die Karte ſehen ſollte...

Es ward ſtiller, jedermann horchte.

Ich könnte mich gegen Sie legitimiren, wenn ich Ihnen den Grund ſagte, weshalb ich vor meiner Krank⸗ heit zum Grafen von Mirabeau beſtellt worden bin

.. da dieſer Beſuch durch Ungunſt der Verhältniſſe un⸗ terbleiben mußte, ſo ſchweige ich vorlä ufig noch davon ... Aber ich habe einem Silberdiener der Königin das

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