riß ſich mit einem gewaltigen Rucke los. Bernard wollte ſich mit dieſem Siegeszeichen nicht begnügen, ſon⸗ dern dem Flüchtigen nacheilen; in dieſem Augenblicke aber ſtieß er an einen im Wege liegenden Gegenſtand und fiel der Länge nach darüber hin.
Er lag auf einem menſchlichen Körper, das fühlte er wohl, wenn er es auch nicht an dem dumpfen Geſtöhn deſſelben gehört hätte.
Den Flüchtling, welcher einen bedeutenden Vorſprung gewonnen haben mußte, noch weiter zu verfolgen, das ſchien ihm ſehr vergeblich zu ſein; er begnügte ſich dem⸗ nach zu unterſuchen was er vor ſich hatte.
„Wer ſind Sie?... Warum liegen Sie hier auf dem Boden?...“ fragte Bernard den Daliegenden.
Statt aller Antwort ſeufzte der Unglückliche(denn dafür hielt ihn Bernard) und ſtrebte ſich aufzurichten, was ihm aber nur mit Hülfe des neuen Ankömmlings gelang.
Nun merkte Bernard, daß dem armen Teufel Hände
und Füße gebunden und der Mund mit Staudengewäch⸗*
ſen verſtopft war. Bald war er aller Feſſeln und Hin⸗ derniſſe entledigt; doch ſchien er ſich noch gar nicht völlig aufrichten zu können, ſo feſt war er geſchnürt geweſen.
„Wer ſind Sie?“ wiederholte Bernard jetzt.


