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In tiefe Gedanken verloren, war er an dem marmor⸗ reichen Schloſſe Groß⸗Trianon vorübergegangen und be⸗ fand ſich auf einmal an einem Pavillon am Ende des Parks, den er noch nicht geſehen hatte. Da es ziemlich dunkel war, ſo konnte er auch trotz ſeinem ſcharfen Ge⸗ ſicht nicht erkennen, wo er ſich eigentlich befand.
Während er ſo einen Augenblick mit den Augen forſchte, war es ihm als ſtoͤhnte etwas auf den Rund⸗ theilen des Gartens, die er um ſich zu haben glaubte. Er rief ein ſoldatiſches„Werda?“ erhielt aber keine Ant⸗ wort. Etwas Unheilvolles vermuthend, ſprang er an den Ort vor, wo er das Aechzen gehört hatte, und kaum war er einige Schritte über weiche Beete hingeſprungen, als er einen ſo nachdrücklichen Hieb mit einem Stocke auf die Schulter erhielt, daß er jedenfalls keinen Wundarzt nöthig gehabt haben würde, wenn ihn dieſer Hieb auf den Kopf getroffen hätte.
Einen Augenblick ſtand er wie in den Boden gewur⸗ zelt und es war ihm als ob alles Fleiſch von ſeiner Ach⸗ ſel losgeſchlagen wäre; bald aber beſann er ſich und ſtuͤrzte wuthentbrannt vorwärts. Nicht weit von der Stelle, wo er den Schlag empfangen hatte, rannte er an eine menſchliche Geſtalt an, griff augenblicklich zu und— hatte ein Stuͤck Tuch in der Hand; denn der Ueberfallene


