Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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dachin ſtand ein Armſtuhl für die Königin und dann ka⸗ men die Seſſel für die Prinzeſſinnen. Rechts waren eine Art Feldſtühle für die Prinzen. Neben dem Fußtritt des Thrones befand ſich ein Armſtuhl für den Siegelbewah⸗ rer, zur Linken und Rechten ein Feldſtuhl für die Ober⸗ kammerherren. Am Fuß der Eſtrade ſtand eine Bank für die Staatsſecretäre und vor ihnen eine lange Tafel mit violettem Sammet bedeckt, worauf wieder Lilien

glänzten. Die Bänke zur Rechten waren für die funfzehn Staats⸗ räthe und die zwanzig zur morgenden Sitzung eingelade⸗ nen Requetenmeiſter, die zur Linken aber für die Statt⸗ halter und General⸗Lieutenants der Provinzen beſtimmt. Längs dem Saale und zwar zur Rechten ſtanden an- dre Bänke für die Abgeordneten der Geiſtlichkeit, links d die für den Adel, ganz hinten aber dem Throne gerade n gegenüber die für die Gemeinen. Die Eſtrade ſowie über⸗ d haupt der ganze Fußboden des Saales war durchaus mit prachtvollen Teppichen belegt. 3 Aber all dieſe Pracht war nicht im Stande Ber⸗ ſe nard's Aufmerkſamkeit lange zu feſſeln. Er ging bald ft wieder aus dem Saale und begann auf's neue umher⸗ w zuirren. Je näher die Zeit kam, wo er ſeinen Beſuch m abzuſtatten hatte, deſto mehr ſchlug ihm das Herz. h.