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beobachtet und ſeit Charlottens Ankunft mehr als verdächtig zu finden begonnen hatte. Gleich ſo vielen ſeiner Landsleute hatte auch er ſich aus Noth an eine fremde Regierung verkauft, ohne deshalb die Grundſätze zu verleugnen, die er aus dem Munde ſeiner Profeſſoren, den Büchern der Philoſophen und Hiſtoriographen ſowie durch eignes Nachdenken zu den ſeinigen gemacht hatte. Hätte es gegolten den Feind über die Grenzen treiben zu helfen, ſo würde Bernard einer der erſten Soldaten des Königreichs geweſen und ſicher ſehr bald avancirt ſein; aber es galt den Feinden der Willkührherrſchaft— und ſein Benehmen im Parlamentsſaale hatte ihn ſchon zu ſehr gereut, als daß er den gegenwärtigen Machthabern noch weiter in dieſem Sinne hätte dienen mögen.
Mit dem Gedanken, daß er durch den Grafen von Mirabeau vielleicht für ſich und ſeine Charlotte ein paſſendes Unterkommen finden würde, verließ er das große Ordensband und durchſtreifte die etwas weniger mit Men⸗ ſchen erfüllten Straßen, ohne viel von ſeinen Umgebun⸗ gen zu bemerken, ausgenommen daß ihm im Laufe des Nachmittags das Geſicht des Rothhaarigen mehr als ein⸗ mal aufſtieß, der ihn ſchon bei der Kirche Notre⸗Dame mit ſo fatalem Blicke angeſchielt hatte. Selbſt die Sehens⸗ würdigkeiten der Stadt Verſailles von den Wachsbleichen


