4 ſie mit ihnen haben wollten. Da ſie endlich an ihnen eine ländliche Blödigkeit zu bemerken glaubten, ſo be⸗ gannen ſie ihr Vorhaben um ſo zuverſichtlicher in Aus⸗ führung zu bringen.
Derjenige, welcher die Caoſſen des Königs für in⸗ nomb'able erklärt hatte, nahm zuerſt das Wort, indem er ſich gegen die fünf Deputirten wendete.
„Ah, meine Herren,“ ſagte er lächelnd,„Sie werden uns wohl am beſten ſagen können, was Sie in der Kirche des heiligen Ludwig gemacht haben; es iſt zwiſchen mei⸗ nen Freunden und mir ein Streit darüber entſtanden.“
Ihm antwortete der gutmüthige Arnoult(Abgeord⸗ neter von Dijon) mit würdigem Ernſt:
„Dort hat die religiöſe Ceremonie vor Eröffnung der Reichsſtände ſtattgefunden. Es ward eine Meſſe geleſen und vom Herrn de la Fare aus Nanchy eine faſt zwei⸗ ſtündige Rede gehalten...“
„Oh, c'est inc'oyable! Eine Rede von zwei Stun⸗ den! Es iſt Ihnen gewiß nichts davon entgangen... wenn ich in meinem und meiner Freunde Namen bitten Hürfte...
„Das Ganze war eine Schilderung der Leiden des Volks, welche durch die bisherige Regierungsweiſe und den überall herrſchenden Luxus herbeigeführt worden


